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8 Regeln für eine gelungene Pressemitteilung

Der Grundregel für eine gelungene Pressemitteilung lautet – das Wichtigste zuerst! Das Wichtigste nicht nur aus der Sicht Ihres Unternehmens, sondern auch aus der Sicht der Journalisten. Pressemitteilungen werden ungefragt zugesandt und müssen deshalb strickt nach Redaktionsregeln geschrieben und gestaltet werden. Schließlich wollen Unternehmen etwas von Journalisten haben und nicht umgekehrt. Wer die Regeln nicht beachtet, riskiert, dass seine Meldungen in der Flut an Mitteilungen einfach untergehen.

  • Der Text sollte kurz und knackig sein. Journalisten haben sehr wenig Zeit, um den Text zu lesen und wenn er nicht gleich fesselt, bleibt er auch nicht in Erinnerung. Je kürzer die Sätze sind und je schlüssiger der Aufbau, desto eher wird der Journalist den Text verwenden können.Pressemitteilungen vorbereiten
  • Wenn Sie ein Firmenportrait zu jeder Pressemitteilung hinzufügen wollen, halten Sie es auf jeden Fall kurz, am besten in Stichwörtern und platzieren Sie es am Ende des Textes oder in einem separaten Textkasten. Das Gleiche gilt für die Hintergrundinfos und nice-to-know Fakten zu Ihrem Thema.
  • Einfach und kurz soll nicht nur der Gesamtaufbau sein, sondern einzelne Worte und grammatikalische Konstruktionen. Vermeiden Sie Schachtelsätze und komplizierte Begriffe. Sollte Fachjargon unvermeidlich sein, erklären Sie solche Worte immer! Und wann immer es geht – setzen Sie auf einfache aussagekräftige Worte.Redaktionstisch
  • Dass werbliche Texte keinen Mehrwert für Journalisten haben, muss man nicht extra betonen. Superlative wie „bestes Produkt“, „Marktführer“, „dienstleistungsorientiert“ und „Im Sinne der Kunden“ haben in einer guten Pressemitteilung nichts zu suchen.
  • Eine Pressemitteilung sollte immer informativ sein. Im Mittelpunkt stehen dabei die so genannten W-Fragen (Wer? Was? Warum? Wann? Wie? Wieviel?), die gleich zu Beginn des Textes beantwortet werden müssen. Weiter unten im Text sollte man darauf genauer eingehen. Insgesamt sollte eine Pressemitteilung in der Regel nicht länger als eine DinA4-Seite sein.
  • Worüber schreiben Sie? Fragen Sie sich bei der Themenfindung, ob Sie wirklich gerne darüber lesen würden, wenn Sie diese Pressemitteilung als Journalist bekommen würden. Prüfen Sie auch die Relevanz Ihrer Pressemitteilung. Wird in dem Zielmedium auch zu diesem Thema berichtet? Lautet die Antwort „nein“, dann wurde das Thema falsch gewählt. Schauen Sie sich immer ganz genau an, welche Art von Beiträgen bei welchen Medien erwünscht sind.
  • Wenn sich Ihre Pressemitteilung an Fachmedien richtet, dann müssen Sie auch die Fachdetails unterbringen. ErklärenSie die Besonderheiten von Ihrem Produkt nicht nur aus der Nutzerperspektive, sondern erklären Sie die Zusammenhänge, stellen Sie Hintergründe vor und schildern Sie ganz konkrete Problemstellungen, die mit Ihrem Produkt gelöst werden können.Pressemitteilungen schreiben
  • Bevor Sie Ihre Pressemitteilung versenden, überlegen Sie sich ganz genau: wann, an wenn und wie wollen Sie sie versenden. Ist Ihre Mitteilung eher etwas für die Fachpresse oder die Publikumspresse? Passt das Thema zum Medium und zu der aktuellen Lage oder ist dieses Thema schon veraltet? Verschicken Sie Ihre Pressemittelungen zum richtigen Zeitpunkt. Achten Sie z.B. dass sie nicht kurz vor Redaktionsschluss auf dem Redaktionstisch landen, wenn Journalisten eher im Stress sind. Wenn der Versand per Mail erfolgt, dann sollte Ihre Pressemitteilung nicht zu groß sein. Besonders wenn Sie mehrere hochaufgelöste Bilder versenden, kann die Mail schnell zu groß werden. Benutzen Sie in diesem Fall Download-Links oder versenden Sie Ihre Pressemitteilungen per Post zusammen mit der Bilder-CD.
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Über den Autor

Janina Winkler

Janina ist Redakteurin in der Redaktion von Text-Center.com. Sie schreibt außerdem für die Digital-Agentur Awantego.com .

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