E-Mail-Marketing

So schreiben Sie Newsletter, die gelesen werden

mehr Newsletter AbonnentenHaben Sie den perfekten Lead Magneten gefunden, mit dem Sie viele neue Newsletter Abonnenten gewonnen haben? Prima! Doch die eigentliche Arbeit beginnt erst jetzt. Neue Leser nützen Ihnen wenig, wenn sie Ihre Newsletter ignorieren und sie früher oder später einfach abbestellen.

Wie erstellt man Newsletter, die auch tatsächlich gelesen werden? In unserem Ratgeber finden Sie Tipps für die tollen Texte.

Texte für Newsletter gestalten

Das Wichtigste zuerst…

Die Voraussetzung für einen guten Newsletter sind die richtigen Informationen, die zum richtigen Zeitpunkt versendet werden. Recherchiert zum Beispiel ein Kunde nach neuen Reifen, dann wird er mit höherer Wahrscheinlichkeit auf ein Newsletter klicken, der Tipps zur Auswahl von neuen Reifen enthält.

Nur wenn ein Newsletter Informationen mit Mehrwert enthält, klicken die Kunden darauf. Wenn die Unternehmen genau wissen, wann ihre Kunden welche Informationen brauchen, können sie ihre Newsletter richtig gestalten. Dafür müssen sie die Daten über die Wünsche Ihrer Kunden sammeln und analysieren. Dank automatisierten Prozessen können Unternehmen genaue Informationen sammeln und ihre Kunden direkt ansprechen.

Ein guter Betreff, der zum Klicken animiert

Bereits die Überschrift muss dem Empfänger mitteilen, dass er im Text die Lösung von seinem Problem findet. Je geschickter die Betreffzeile ist, desto höher ist die Klickrate.

Doch im Gegensatz zu Überschriften zu Blogbeiträgen hat ein Newsletter Betreff extrem wenig Platz. Mit gerade mal 60-70 Zeichen (auf mobilen Geräten noch viel weniger) müssen Informationen vermittelt werden, Emotionen ausgelöst werden und ein positiver Eindruck entstehen, damit der Leser den Newsletter anklickt. Eine schwierige Aufgabe. Deshalb empfiehlt man den Betreff erst zum Schluss zu verfassen, wenn der gesamte Text fertig ist.

Ein Betreff ist zuerst das Einzige, was Leser über den Inhalt des Newsletters wissen und das muss man beim Schreiben unbedingt beachten. Auch wenn der Inhalt ganz toll ist und perfekt zum Problem der Leser passt, wird es übersehen, wenn die Betreffzeile falsch ist.

Da wir uns in Sekundenschnelle entscheiden, ob wir den Newsletter öffnen, muss die Relevanz für die Leser sofort erkennbar sein.

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Besonders gut sind Texte, die

  • Neugierig machen
  • Eine Handlungsaufforderung enthalten
  • „Ich darf das nicht verpassen“ – Gefühl wecken

Selten angeklickt werden Überschriften dann, wenn sie

  • Einfach den Inhalt benennen
  • Verkaufsbotschaften enthalten oder
  • nichtsaussagende Botschaften enthalten.

Was muss man tun, damit der Leser auf den Newsletter reagiert?

Damit der Kunde auf einen Newsletter reagiert, müssen Sie einen konkreten Call-to-Action einbauen.

Bei der Gestaltung vom Call-to-Aktion sollte man beachten, dass er immer sofort auffallen muss. Das kann sowohl mit Farben als auch mit dem Text erreicht werden. Bei der Farbauswahl sollte man vor allem auf die Kontraste achten. Ist der Newsletter in bunten Farben gehalten, so sollte der Call-to-Action mit Hilfe von einer Signalfarbe vom Rest abheben. Prüfen Sie, ob die Farben kontrastreich genug sind. Bieten Sie dafür eine andere Person sich den Newsletter anzuschauen und sagen, welche Elemente ihr ins Auge springen.

Verwenden Sie Bilder und Pfeile, um den CtA noch mehr hervorzuheben. Wenn Sie ein Personenbild einsetzen, so sollte die Person den CtA direkt anschauen. Es ist nachgewiesen, dass es mehr Klicks gibt, wenn ein Personenbild verwendet wird.

Der CtA Button sollte Freiraum haben. Am besten ihn so platzieren, dass er von allen Seiten freie Stellen hat. Und natürlich sollte der Button klar beschriftet sein. Viel Text gibt es hier natürlich nicht. Von „Jetzt besuchen“ und „sofort bestellen“ bis schlichtem „Weiter“ – je einfacher die Handlungsaufforderung desto besser.

Kurze Texte mit Interaktiven Elementen für mehr Aufmerksamkeit

Newsletter sind kein richtiger Ort für lange Texte. Kurze und animierende Teaser sind besser, denn sie machen den Newsletter interessant und langweilen den Leser nicht. Zu jedem Teaser gibt es ein Link am Ende des Textes, so dass der Leser direkt zu den interessanten Informationen kommt. Die Teaser sollten kurz sein, vor allem dann, wenn es mehrere Teaser im Newsletter gibt.

Das Wichtigste muss immer zuerst stehen. Das betrifft sowohl einzelne Teaser als auch die Reihenfolge der Teaser in dem Newsletter. Was ist besonders relevant für den Leser? Sortieren Sie die Elemente und platzieren Sie die relevantesten Informationen immer an der ersten Stelle.

Verwenden Sie in den Texten einfache kurze Sätze. Vermeiden Sie passiv und Fachwörter. Verzichten Sie komplett auf Substantivierungen – alle klassischen Regeln des guten Schreibens gelten auch im Newsletter.

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Gute Schreibe ist auch wichtig, damit der Newsletter nicht in Spam landet. Vermeiden Sie Begriffe, die verdächtig nach Spam klingen, vor allem im Betreff.  Dazu gehören Worte wie Gewinn, Sofortgewinn, eilig, Gewinnchance, etc. Auch Ausrufezeichen sollten Sie sparsam einsetzen.

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Über den Autor

Olga Ziesel

Olga Ziesel ist leidentschaftliche Texterin und Expertin für Pressearbeit. Sie bloggt regelmässig auf Text-Center.com und im Blog der Webagentur Awantego.