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Wort für Wort zu mehr Lesern: So baust du deinen Blog auf

Wort für Wort zu mehr Lesern
Überall sprießen Sie wie Unkraut aus dem Boden und sammeln tausende von Lesern: Von Profitipps zur Serviettentechnik und Ratschlägen wie man sich sein eigenes LED-Shirt bastelt gibt es Blogs zu jeder erdenklichen obskuren Nische.
Für den ambitionierten Jungblogger stellt sich damit die Frage, wie man in diesem überlaufenen Bereich den eigenen Blog zum Erfolg führt, schließlich sind bereits alle Themen von etablierten Schreibern belegt, die bereits Jahre lang Zeit hatten sich eine treue Stammleserschaft zu erschließen.
Deswegen kommt es darauf an, eine eigene Stimme zu finden und den Lesern etwas zu bieten, das ihnen noch fehlt. Dafür gibt es zwar keine allgemeingültigen Strategien, aber einige wichtige Punkte, die beachtet werden müssen wenn der eigene Blog nicht bereits nach ein paar Wochen wieder in der digitalen Versenkung verschwinden soll.

Die besten Tipps für mehr Leser für deinen Blog

    1. Hol dir Ideen von deinen Lesern
      Dir fehlt die Inspiration für das nächste Thema? Kein Problem! Die Follower deines Blogs und deiner Kanäle in sozialen Medien haben sicher jede Menge Ideen, was sie gerne in deinem Blog lesen würden. Deine Leser sind wahrscheinlich nicht vom Fach, aber deswegen solltest du trotzdem ihre Vorschläge überdenken, schließlich schreibst du den Blog für deine Leser. Entweder sagen deine Anhänger dir von selbst welche Themen sie interessieren oder was sie auf deinem Blog vermissen, oder du startest eine kleine Kampagne in der du Themen sammelst. Bei Kritik zu mauern oder defensiv zu werden ist übrigens genau der falsche Ansatz, sieh kritische Stimmen einfach als kostenloses Feedback an, wie du besser auf deine Zielgruppe eingehen kannst.

 

    1. Verstehe deine Leser – besser als sie sich selbst verstehen
      Deine Hauptaufgabe als Blogbetreiber ist, zu verstehen was für Inhalte deine Leser sehen wollen – aber manchmal wissen diese selbst nicht, was Sie begeistern würde, bis sie damit konfrontiert werden. Ein kleiner Kniff, um herauszufinden welche Themen wirklich ziehen ist es, einen kleinen Social Media Post zu veröffentlichen und die Reaktionen zu betrachten. Überschlagen sich deine Follower vor Begeisterung bei einem Bild von Cakepops im Retro-Design oder dem brandneuen Katzencopter? Dann weißt du, über was du als nächstes Schreiben solltest. Viktorianische Fußbänke lassen deine Leser kalt? Dann streiche das Thema.

 

    1. Schreibe für dich selbst – sei authentisch
      Viele Blogger gehen in der Masse unter, weil sie denken dass sie nur über „trendige“ Themen schreiben dürfen oder bestimmte Konventionen einhalten „müssen“. Dadurch geht ihre eigene Stimme verloren und der Blog wird langweilig. Tappe nicht in diese Falle sondern versuche dir beim Schreiben vorzustellen, dass du nur für dich selbst schreibst. Wenn du dich nicht an Vorgaben anpassen musst die dir nicht gefallen wird dir das Schreiben viel leichter fallen, du wirst motivierter sein und mehr Beiträge veröffentlichen. Kritisch sein kannst du immer noch, wenn der Beitrag fertig ist.
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    1. Liebe deine Leser
      Viele Blogger sind besessen davon, immer mehr neue Leser zu sammeln und vergessen dabei, ihrer bestehenden Leserschaft die nötige Wertschätzung zukommen zu lassen. Schließlich sind es die treuen Leser, die das große Projekt „Blog“ am Laufen halten. Antworte auf die Kommentare und gehe auf deine Leser ein, wenn sie dir etwas zu sagen haben. Vergiss niemals, dass deine Stammleser auch freiwillig deine Artikel in sozialen Netzwerken teilen und deinen Blog weiterempfehlen werden.

 

    1. Baue einen CTA in deine Artikel ein
      Deine Artikel werden fleißig geklickt und gelesen, aber dein Newsletter hat keine Abonnenten und auf Facebook will dir auch niemand folgen? Wahrscheinlich hast du keinen guten „Call to Action“ – eine Handlungsaufforderung an deine Besucher – auf deinem Blog eingebaut. Vertraue nicht darauf, dass der Leser auf „Gefällt mir“ in der Sidebar oder ganz unten auf deiner Seite klicken wird. Durch die Überflutung mit Bannerwerbung nehmen die meisten Nutzer eine Sidebar sowieso nicht mehr als relevant wahr.
      Niemand hat Lust, sich erst durch deinen Blog zu wühlen um in irgendeinem versteckten Untermenü das Newsletter-Formular zu finden. Mach es deinen Lesern leichter dir zu folgen und packe deinen CTA direkt in den letzten Absatz deiner Texte. „Hat dir der Artikel gefallen? Melde dich jetzt für den Newsletter an und du wirst über neue Beiträge informiert!“.

 

    1. Alle lieben Geschenke
      Dein CTA ist top, aber auf Twitter und in deiner Mailingliste herrscht immer noch gähnende Leere? Dann probier es doch mit einem kleinen Gewinnspiel. Jeder liebt Goodies, deswegen sind Verlosungen eine klasse Möglichkeit, um mehr Leute zur Interaktion zu bewegen. Kündige einfach eine Verlosung zwischen den Lesern an, die deine Artikel in sozialen Medien teilen oder sich für deinen Newsletter eintragen. Bonuspunkte gibt es, wenn du etwas zu einem Thema verlost das derzeit auf deinem Blog besonders beliebt ist und du nach dem Gewinnspiel ein Foto vom glücklichen Gewinner mit Goodie veröffentlichst.

 

    1. Konsistenz gewinnt
      Regelmäßigkeit ist das, was für die meisten Blogger im Alltagstrubel schnell unter den Tisch fällt. Gleichzeitig ist es aber auch der Hauptgrund, weswegen du Stammleserschaft auf deinem Blog verlierst. Wenn du nur unregelmäßig neue Beiträge veröffentlichst lässt das Interesse schnell nach und deine Leser werden sich anderen Blogs zuwenden. Versuche deshalb, mindestens zweimal die Woche zu posten – am besten an festgelegten Wochentagen. Ansonsten wirst du schneller Leser verlieren als du neue gewinnen kannst.
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    1. Teile dein Wissen mit deinen Lesern
      Viele Blogger denken, dass Sie ihre supergeheimen Profitipps nicht einfach so ins WWW rausbrüllen können. Aber weswegen sollten dann Menschen ihre Blogs besuchen? Halbwissen das nur an der Oberfläche der Thematik kratzt gibt es schließlich überall. Blogs die eine besonders große Anhängerschaft haben, haben diese nur gewonnen weil sie ihren Lesern einen entscheidenden Mehrwert bieten können. Dieser Mehrwert ist das Fachwissen aus deinem Bereich. Trau dich und erzähle was du weißt und die Leser werden immer wieder für neue Beiträge zurückkommen.

 

  1. Sei geduldig
    Seien wir mal ehrlich: einen erfolgreichen Blog aufzuziehen ist keine leichte Sache, die man mit Links von heute auf morgen durchzieht. Wachstum braucht Zeit, und deswegen ist viel Geduld von deiner Seite aus gefragt. Es ist keine Seltenheit, dass ein neuer Blog 1-2 Jahre Zeit braucht bis er auf eine relevante Größe an Besuchern blicken kann. Umso wichtiger ist es, dass die Motivation zum Bloggen in dir selbst liegt und du deine Bestätigung nicht von außen suchst. Behalte dein Ziel vor Augen und verliere nicht die Freude am Schreiben. Das gelingt dir am besten wenn du in deiner eigenen Stimme schreibst und über Themen, die dich wirklich interessieren und die dir Spaß machen.

Um einen Blog großzuziehen musst du jede Menge Herzblut investieren. Aber wenn du stets am Ball bleibst und Themen aufgreifst, die dich und deine Leser begeistern, wird sich die harte Arbeit am Ende bezahlt machen.
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Über den Autor

Marlene Wenke

Marlene Wenke ist Redakteurin im Team von Text-Center.com Sie schreibt außerdem über technische Themen wie SEO & Co. im Blog der Digital-Agentur von Awantego.com.