Jede Bloggerin, die mit dem eigenen Blog startet, erhofft sich, schon beim Start des Projekts, möglichst schnell viele Besucher anlocken zu können. Dies ist am besten möglich, wenn Google erkennt, dass der von dir geschriebene Inhalt Relevanz und Aktualität besitzt. Dadurch steigst du im Ranking und bist irgendwann auf der ersten Suchseite auffindbar. Denn laut einer Studie gehen über 70% der „Sucher“ nie über die erste Google Ergebnisseite hinaus.

Es gibt jedoch viele Blogger, die der Suchmaschinenoptimierung (SEO) nicht genug Beachtung schenken und auch nicht realisieren, was für einen Einfluss diese hat. Damit auch du bessere Ergebnisse mit deinem Blog erzielst, zeigen wir dir hier die 5 üblichen SEO-Fehler, die du ganz einfach vermeiden kannst.

Deine Beiträge sind zu kurz

Betrachten wir das einmal ganz logisch. Kurze Beiträge bedeuten meist zwei Dinge: entweder, der Autor hat es geschafft alle möglichen Informationen in einen kleinen Text zu verpacken. Oder der Beitrag behandelt ein Thema nur oberflächlich.

Ersteres ist zwar informativ, das erwartet Google auch von dir. Dennoch wird dein Ranking dadurch nicht besser, da informativ und kurz meist kompliziert bedeutet. Deine Leser wollen nicht überschüttet werden mit Infos, die sich dann noch in langen, verschachtelten Sätzen befinden. Frage dich am besten immer, ob dein Beitrag auch einfach zu lesen ist.

Gleichzeitig sind aber auch Beiträge mit zu wenigen Informationen nicht interessant genug, weder für Google noch für deine Leser. Je detaillierter dein Inhalt desto attraktiver erscheint dein Beitrag. Deine Leser finden Antworten auf ihre Suche und Google kann besser einschätzen, ob dein Content relevant ist. Die meisten Seiten, die auf der ersten Ergebnisseite bei Google erscheinen haben meist mehr als 2000 Wörter Inhalt.

Das bedeutet also für dich: Je länger deine Beiträge und je kürzer die Sätze darin, desto besser wird dein Ranking ausfallen.

Du veröffentlichst zu oft

Eigentlich sollte man annehmen, dass ein Blog höher positioniert ist, wenn er oft aktualisiert wird. Dies ist bis zu einem gewissen Grad auch richtig. Heutzutage ist es aber so, dass es viele Blogger gibt, die mehrmals am Tag Beiträge veröffentlichen (mit meist niedrigerer Qualität). Damit diese sich aber nicht wegen der Quantität besser platzieren, als qualitativ bessere Blogs hat Google seine Taktik bewusst oder unbewusst geändert.

Google wird dich und deinen Blog mit einer besseren Positionierung belohnen, wenn deine Beiträge gut durchdacht sind und eine höhere Qualität aufweisen. Das schaffst du, indem du wirklich über Themen schreibst, die dir gefallen. Du schreibst letztendlich für dich und deine Zielgruppe, nicht für die SEO.

Als kleiner Tipp: Aktualität ist immer gut, aber es ist selbstverständlich, dass deine Beitragsthemen auch schon in anderen Blogs aufgetaucht sind. Versuche daher immer ein bisschen mehr Informationen einzubauen, als es deine Blogger-Kollegen getan haben. Das benötigt Zeit und Planung, aber es wird sich lohnen!

Du betreibst keine Keyword-Recherche

Dir ist bestimmt schon einmal aufgefallen, dass bei einer Google-Suche für ein Wort weitere Wörter bzw. Suchbegriffe vorgegeben werden. Um das Thema deines Blogs zu verstehen sowie die Relevanz für einen Beitrag herauszuarbeiten, orientiert sich Google an sogenannten Keywords. Diese Schlüsselwörter helfen dir dabei bessere Ranking-Ergebnisse zu erreichen.

Einer der typischen Optimierungsfehler ist bei vielen Bloggern, dass sie Beiträge schreiben ohne auf die Nachfrage zu achten. Suchen potentielle Leser überhaupt nach diesem Thema und wenn ja, in welchem Zusammenhang? Die Keyword-Recherche hilft dir dabei neue Themen für deinen Blog zu finden.

Diese Recherche zeigt dir auch Synonyme für dein Schlüsselwort auf, die du dann in deinem Beitrag einbauen kannst. Variationen helfen nämlich auch bei deinem Ranking. In diesem Beitrag findest du zum Beispiel an Stelle des Schlüsselwortes ” SEO-Fehler ” auch das Synonym ” Optimierungsfehler “. Aber auch hier gilt: Qualität ist besser als Quantität! Was auch gleich zu dem Nächsten typischen SEO-Fehler führt.

Du verwendest zu viele Keywords

Verwendest du alle möglichen Keywords, die zwar irgendwie für deinen Beitrag relevant sind, dann rechnet Google dir das negativ an. Dein Content erscheint für die Suchmaschine absichtlich mit Keywords angereichert.

Das ist am besten zu vermeiden, wenn du wirklich auf die Qualität des Contents achtest und nicht auf das mögliche Ranking. Gibt es aber wirklich viele Keywords, die für dich relevant sind, dann gestalte deinen Text optisch ansprechend. Baue Absätze und Paragraphen ein. Markiere verschiedene Überschriften-Levels (H1, H2, H3,…) und arbeite mit kursiven Schriften und Fettungen innerhalb des Textes.

Googles Algorithmus erkennt dann immer noch die wirkliche Qualität und du hast gleichzeitig einen Beitrag geschaffen, der für deine Leser ansprechend und leicht lesbar ist.

Du setzt keine Verlinkungen

Google bewertet deinen Blog unter anderem auch daran, wie viele Links du gesetzt hast. Diese Backlinks verweisen meist auf andere Webseiten. Schreibst du z.B. über ein Thema und erwähnst eine Studie dazu, dann solltest du auf diese Studie verlinken. Oder aber du kennst einige andere Blogger, die über dasselbe Thema geschrieben haben und möchtest deine Leser darauf hinweisen. Dann setz auch hier einen Link.

Verlinkungen zeigen Google, wie „beliebt“ du bist. Dabei geht es um Verlinkungen, die du setzt, aber auch um Links, die andere setzen. Wenn andere Bloggerinnen auf dich verweisen, dann hilft dir das im Ranking, aber auch um mehr Besucher anzulocken.

Achte aber darauf, dass du zu relevanten Seiten verlinkst und nicht auf unseriöse oder Spam-Seiten. Denn auch diesen Fehler findet Google.

Wenn du diese 5 SEO-Fehler beachtest und vermeidest, dann bist du schon einen Schritt näher zu einem erfolgreichen Blog. Und falls du noch gar nicht angefangen hast zu bloggen, dann weißt du jetzt genau auf was zu achten ist.