Blog Content-Erstellung Texten

Texte umformulieren für Websites, Blogs und E-Mails: So geht es richtig

Gute Texte möchte man wieder und wieder verwenden. Ein Newsletter, der gut bei den Kunden ankam, könnte auch gut für die Akquise genutzt werden. Aus der Leistungsbeschreibung können Unternehmen Blogartikel und Marketingunterlagen erstellen. Ein guter Stück Content lässt sich in mehrere Texte „transformieren“. Doch Texte umformulieren ist manchmal schwieriger als neue Texte zu schreiben. Wir erklären, wie Sie dabei typische Fehler vermeiden können.

Texte umformulierenDenken Sie beim Umschreiben an das Publikum

Klar richtet sich Ihr Text an die gleiche Zielgruppe. Doch diese Zielgruppe hat meistens andere Bedürfnisse und Ziele, wenn sie einen Text aus unterschiedlichen Quellen bekommt. In einem Blogbeitrag sucht man oft nach einer Anleitung, nach einer Story und Emotionen. Ein Newsletter muss z.B. eine schnelle Lösung liefern. Ein Akquise-Text benötigt andere Formulierungen. Vor dem Umschreiben sollte sich der Autor Gedanken über seine Leser machen. Was bringt sie zur gewünschten Handlung? Wer mit Blick auf die Leser schreibt, hat am Ende immer bessere Texte.

Wozu ist der Text gut?

Diese Frage sollte immer der Autor des Textes stellen und nicht der Leser. Ihr Text ist nicht der einzige im Netz und wenn der Leser schon Ihren Text angeklickt hat, dann muss er auch absolut nützlich für ihn sein. Der Konkurrenzkampf um die Besucher ist hart und wenn der Text nicht das liefert, was sich der Leser von ihm erhofft, dann wird er diese Seite verlassen und das schneller, als sie ihn mit Ihrem Superangebot und Ihrer Super-Lösung überzeugen können. Wenn Sie Ihren Text für andere Zwecke umschreiben – zum Beispiel aus Ihren Leistungstexten Blogbeiträge machen wollen – fragen Sie sich: Wozu brauchen Besucher diese Texte? Ihr Nutzen ist klar. Aber werden Ihre Leser etwas davon haben, wenn sie Ihre Texte lesen?

Füllwörter raus…

Wenn man einen Blogartikel zum Newsletter kürzen will, hat man es leicht. Umgekehrt ist es schwieriger und kann schon mal viel Zeit in Anspruch nehmen. Viele versuchen den Text zu strecken, indem sie die Sätze länger machen. Wer einen  Text umformulieren will, sollte darauf achten, dass er den Originaltext mit Füllwörtern vollpumpt. Mit Wörtern wie „eigentlich“ „nämlich“ schreibt man keinen umformulierten Text, sondern einen unlesbaren Text. Lassen Sie den Text vor dem Veröffentlichen eine Nacht lang liegen. Sie finden am nächsten Morgen bestimmt Optimierungsbedarf.

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…Call-to-Aktion reinTexte umschreiben

Bei der Umformulierung von Texten kann es schnell passieren, dass man eine Handlungsanleitung vergisst.  Sagen Sie Ihren Lesern, was sie tun sollen – „jetzt klicken und mehr erfahren“, „Jetzt ein Probeexemplar anfordern“, „Termin ausmachen“, etc.  Helfen Sie Ihren Besuchern weiterführende Informationen zu finden, leiten Sie sie durch ihre Seite weiter – nicht unbedingt mit dem Ziel sie am Ende zum Kauf zu bringen. Wichtig ist – der Content passt thematisch zusammen und bietet dem Leser einen echten Mehrwert.

Gibt es diesen Text schon?

Wenn Sie einen Text umschreiben, dann können sie sicher sein, dass er einzigartig ist. Bei gekauften Texten läuft man manchmal Gefahr, dass der Text bereits woanders veröffentlicht wurde. Ein Anti-Plagiat Check hilft Plagiate zu erkennen. Lesen Sie mehr zum Thema Plagiate Online in diesem Artikel.

 

Über den Autor

Olga Ziesel

Olga Ziesel ist leidentschaftliche Texterin und Expertin für Pressearbeit. Sie bloggt regelmässig auf Text-Center.com und im Blog der Webagentur Awantego.